Fotobearbeitung ist eine Kunst, aber beim Leipziger Fotomarathon leider nicht erlaubt. Jegliche Bearbeitung, ob an Kamera, Handy oder PC, fällt also aus. Deshalb haben wir uns zwei Möglichkeiten überlegt wie man Fotos ohne Bearbeitung einen besonderen Effekt geben kann. Und das ohne einen Cent dafür ausgeben zu müssen. Fotografie als Hobby ist schon teuer genug, da freut man sich über jeden noch so kleinen Trick bares Geld zu sparen.

Farbfilter
Farbfilter gibt es in fast allen Variationen und Preisklassen zu kaufen. Um den Effekt aber erst einmal zu testen muss man jedoch nicht gleich tief in die Tasche greifen. Mit simplen Haushaltsartikeln kann man sich einfache Farbfilter selbst erstellen. Die sind zwar sicher nicht sonderlich hochwertig, reichen aber für einen kleinen Spaß aus. Für die kleine Bastelarbeit hat man in der Regel alles zuhause. Alles was man braucht sind:

  • Klarsichtfolien (möglichst stabil und ohne Muster)
  • Stifte (wasserfest)
  • Schere
  • ggf. Glas oder Tasse

         

Zunächst markiert man sich auf einer Klarsichtfolie, ggf. Mit Hilfe eines Glases oder einer Tasse, einen Kreis mit offenem Ende. Diesen schneidet man aus. An dem offenen Ende lässt man eine Art Lasche dran um den Filter später auch festhalten zu können. Sobald diese Grundform ausgeschnitten ist kann man auch schon kreativ loslegen: Er wird bis auf die Lasche in einem Muster eurer Wahl oder auch komplett bemalt. Man sollte dabei nur darauf achten wischfeste Stifte zu verwenden. Schon sind die Farbfilter testbereit und können auf der nächsten Fototour ausgiebig getestet werden. Einfach nach dem Fokussieren vor die Linse halten und sich vom Effekt überraschen lassen.

Eine Auswahl unserer Testbilder seht ihr hier:

        

        

 

Nebellook
Ein sehr soften Bild Look kann man komplett kostenlos und in beinahe 5 Sekunden erzielen. Nach dem nächsten Einkauf kann man eine der dünnen Klarsichttüten vom Obst- und Gemüsestand toll zu einem Fotofilter recyceln. Über das Objektiv gestülpt und vor der Linse etwas aufgerissen wirkt die Tüte beim Fotografieren sehr weichzeichnend und milchig. Es ergeben sich interessante Bildränder und ein nebliger Look der sich je nach Wunsch ganz einfach variieren lässt.

Eine Auswahl unserer Testbilder seht ihr hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was haltet ihr von den Filtern? Würdet ihr sie nachmachen?